Archive for August, 2009

Fettexplosion beim TC Jesteburg

Saturday, August 29th, 2009
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Im Rahmen der heutigen Veranstaltung des TC Jesteburg zugunsten des Hospiz Buchholz in der Nordheide, lud die Feuerwehr Jesteburg zur Vorführung einer Fettexplosion ein.

Ziel war es den Besuchern zu zeigen was passiert, wenn man ein brennenden Topf Fett mit Wasser versucht zu löschen. Die Auswirkungen sind Fatal: denn das brennende Fett wird  durch das Wasser in die Höhe gerissen und entzündet umliegende Gegenstände.

Eindrucksvoll konnten die Zuschauer dieses kontrollierte “Unglück” mitverfolgen und haben gesehen, das man diese Gefahr durch einfaches Ersticken der Flammen weitesgehend einschränken kann.

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Fünf teils Schwerverletzte nach Frontalaufprall eines VW T 5 gegen Baum – Feuerwehr befreit eingeklemmte Fahrerin

Wednesday, August 26th, 2009

Ein schwerer Verkehrsunfall hat am Dienstagnachmittag auf der Schmalenfelder Stra0e ( Kreisstraße K 59 ) zwischen Schmalenfelde und Brackel fünf zum Teil Schwerverletzte gefordert, darunter drei behinderte Kinder.

Aus bislang noch ungeklärter Ursache war dabei die Fahrerin eines als Schulbus für die behinderten Kinder genutzten VW T 5 mit den behinderten Kindern an Bord nach rechts in den Seitenraum geraten, hatte einen Verkehrspfosten überfahren und war schließlich gegen einen Baum geprallt.

Durch die Wucht des Aufpralls wurde die Fahrerin des VW Bus schwer im Fahrzeugwrack eingeklemmt und erlitt Bein- und Thoraxverletzungen. Ihre Beifahrerin sowie die im Rückbereich des Transporters sitzenden drei Kindern überstanden den Unfall glücklicherweise mit lichten Verletzungen.

Nachfolgende Autofahrer, die den Unfall bemerkten, befreiten unverzüglich die Kinder und die Beifahrerin aus dem Unfallfahrzeug und betreuten sie. Parallel wurde über Notruf der Unfall an die Rettungskette weitergemeldet.

Durch die Winsener Rettungsleiststelle wurden um 15.46 Uhr die Feuerwehr Brackel, der Rüstwagen der Feuerwehr Jesteburg, vier Rettungswagen und der Notarzt des DRK zur Unfallstelle entsandt.

Rasch waren die Kräfte an der Unfallstele. Teile der Feuerwehrleute übernahmen zusammen mit den Kräften des Rettungsdienstes die weitere Betreuung und Versorgung der Kinder und er verletzten Beifahrerin, während das Notarztteam und weitere Feuerwehrleute sich um die Befreiung der schwer im Fahrzeug eingeklemmten Fahrern kümmerten.

Nach einer ersten notärztlichen Behandlung wurde schließlich der vordere Bereich des völlig deformierten VW Bus mit hydraulischen Rettungsgeräten geöffnet, anschließend wurde das Fahrzeug zur Entlastung der im Beinbereich eingeklemmten Frau mit einem hydraulischen Rettungszylinder gestreckt. Eine Befreiung der Frau durch die Fahrerseite war aus physikalischen Gründen nicht möglich, also wurde der gesamte Heckbereich von Sitzbänken befreit.

Erst nach über einer Stunde gelang es der Feuerwehr, die Frau aus dem Fahrzeug zu retten. Sie kam nach einer weiteren notärztlichen Versorgung in das Asklepios Klinikum nach Harburg. Die verletze Beifahrern kam in das Winsener Krankenhaus, die drei Kinder kamen zur ärztlichen Behandlung in das Mariahilf Krankenhaus in Harburg.

Für die Feuerwehr war der Einsatz nach gut zwei Stunden beendet, die Polizei hat die weiteren Ermittlungen zur genauen Unfallursache übernommen. An dem VW Bus entstand Totalschaden.

Bericht: Matthias Köhlbrandt, KPW Harburg

Links zum Thema:

Bericht auf der Webseite von Florian Zusa

Neuer Blog

Wednesday, August 26th, 2009

…ja auch die Feuerwehr Jesteburg hat nun einen Blog.

Hier zu finden ab nun: Einsatzberichte, Fotos, Videos und sonstige dinge in und um die Feuerwehr.

Wir wünschen viel spaß und hoffen auf rege Beteiligung an den Kommentaren zu den Postings.

Gelungene Alarmübung mehrerer Feuerwehren unter realistischen Bedingungen in Bendestorf

Sunday, August 23rd, 2009

Als sehr gelungen bewertete die Übungsleitung eine am Freitagabend in Bendestorf inszenierte Alarmübung für mehrere Feuerwehren unter absolut realistischen Bedingungen.

Die Feuerwehren aus Bendestorf und Jesteburg sowie der Einsatzleitwagen der Samtgemeinde Jesteburg aus Harmstorf waren um 20.45 Uhr zu einem gemeldeten Brand am Sportlerheim des SV Bendestorf am Mühlbachweg in Bendestorf alarmiert worden. Der Ausarbeiter der Übung, Christian Nawrath von der Bendestorfer Wehr hatte zusammen mit Michael Kuch dabei Wert auf eine möglichst realistische Übungsdarstellung gelegt und mit Zustimmung der Ordnungsabteilung der Samtgemeinde Jesteburg auf dem Parkplatz vor dem Sportlerheim zwei alte, ausgeschlachtete Autos abgestellt und in Brand gesetzt.

So hatten die anrückenden Kräfte der alarmierten Feuerwehren keine Probleme, die vermeintliche Einsatzstelle zu finden, ein heller Feuerschein der beiden brennenden Schrottautos wies ihnen den Weg.

Das Hauptziel der Übung war dabei in die Menschenrettung gelegt worden, Nawrath und Kuch hatten acht Puppen in dem mittels Disconebels völlig verqualmten Sportlerheim versteckt, die von den Feuerwehrkräften gesucht werden mussten. Die ersten anrückenden Kräfte der Wehren aus Bendestorf und Jesteburg setzten sofort mehrere Trupps unter umluftunabhängigen Atemschutz ein, um die Menschenrettung durchzuführen.

Zur Unterstützung war die Feuerwehr aus Hittfeld nachgefordert worden, die im Vorwege in die Übung eingeweiht war und sich in unmittelbarer Nähe des Übungsobjektes befand.

Insgesamt zwölf der gut 50 eingesetzten Feuerwehrleute waren unter Atemschutz in dem vermeintlich brennenden Sportlerheim tätig, in sehr kurzer Zeit gelang es ihnen, alle versteckten Puppen aufzuspüren und ins Freie zu bringen.
Auf dem Parkplatz selbst wurden die beiden brennenden Schrottautos mittels Schwerschaum abgelöscht, die Entsorgung der beiden Fahrzeuge erfolgt umweltschonend durch eine Fachfirma.

Nach gut einer Stunde hatten die Wertungsrichter bereits genug gesehen und ließen die Alarmübung als erfolgreich für beendet erklären. „Es hat sich gezeigt, dass die Feuerwehren für ihre Aufgaben in jeder Hinsicht bestens gerüstet sind und die Zusammenarbeit aller Kräfte bestens funktionierte“, gab sich Christian Nawrath zufrieden mit dem Gesehenen.

Bericht: Matthias Köhlbrandt, KPW Harburg
Bild: Matthias Köhlbrandt, KPW Harburg

Schwere Gewitter lassen Bäume umstürzen und Keller und Straßen vollaufen – punktuell betroffen waren Buchholz und Jesteburg

Monday, August 10th, 2009

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Mehrere heftige Sommergewitter sind am Sonntagabend über Teile des Landkreises Harburg hinweg gezogen und haben Schäden verursacht und für diverse Einsätze der Feuerwehren gesorgt.

Am schlimmsten betroffen war dabei Buchholz, wo Starkregen die Innenstadt teilweise unter Wasser setzte und zudem diverse Bäume umstürzten. Bedingt durch die Sommergewitter kam es besonders auf der Bahnstrecke Hamburg-Bremen zu heftigen Behinderungen, auf der Haupttrasse und auch der Umleitungstrasse, die durch den Landkreis Harburg führen, waren Birken in die Oberleitungen gestürzt und hatten den Bahnverkehr für mehrere Stunden komplett zum Erliegen gebracht.

Durch Blitzeinschläge war es zudem in Neu Wulmstorf zu einem Brandgeruch in einem Wohnhaus gekommen, und ein weiterer Blitz war die die Buchholzer Feuerwache eingeschlagen und hatte dort die gesamte Telefonanlage außer Betrieb gesetzt.

In Jesteburg spaltete der Blitz einen Baum im Reindorfer Feldweg, dieser wurde durch die Feuerwehr entfernt. Insgesamt rückten die Feuerwehren im Landkreis zu rund 25 witterungsbedingten Einsätzen aus.

Begonnen hatte die Serie um 18.02 Uhr, die Feuerwehr Jesteburg war durch die Winsener Rettungsleitstelle zu einem vermeintlichen Böschungsbrand in den Reindorfer Feldweg alarmiert worden. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte an der vermeintlichen Brandstelle war zwar ein Feuer erkennbar, jedoch handelte es sich nicht um einen Böschungsbrand, sondern eine Birke war in die Oberleitung gestürzt und hatte dadurch Feuer gefangen.

Eine Arbeit an dem umgestürzten Baum war den Feuerwehrkräften jedoch nicht möglich, zuerst musste die Bahnstrecke geerdet und somit stromlos geschaltet werden. Die eigentlichen Erdungsfeuerwehren der Gemeinde Jesteburg waren durch nicht vorhandene Schulungen nicht einsatzbereit, also musste die Werkfeuerwehr des Maschener Rangierbahnhofes der Deutschen Bahn nachalarmiert werden. Diese erdete die Oberleitung und machte sie damit stromlos.

Mittels der nachgeforderten Drehleiter der Feuerwehr Meckelfeld wurde nun die Birke Stück für Stück vorsichtig abgetragen, um keine weiteren Schäden an dem Fahrdraht zu verursachen. Nahezu parallel war die Buchholzer Feuerwehr in die Straße „Am Langen Sal“ in Buchholz gerufen worden, auch hier war eine Birke in die Oberleitung der Hauptstrecke Hamburg-Bremen gekippt und hatte beide Fahrstrecken komplett blockiert.

Bedingt durch diese parallelen Hilfeleistungseinsätze kam der Zugverkehr zwischen Hamburg und Bremen nahezu komplett zum Erliegen oder wurde weiträumig umgeleitet. Mit Ersatzbussen wurde notdürftig versucht, einen Transfer aufrecht zu halten. Mit Hilfe der nachgeforderten Feuerwehr Sprötze, die für das Buchholzer Stadtgebiet die Aufgabe des Bahnerdens übernommen hatte, wurde die Bahnstrecke auch hier geerdet und stromlos gemacht, danach wurde über die Dreheliter der Feuerwehr Buchholz die von der gut sechs Meter über der Bahnstrecke verlaufenen Straße auf die Strecke gekippte und somit tiefer liegende Birke Stück für Stück abgesägt. Erst nach gut drei Stunden war auch dieser Einsatz abgearbeitet.
Nach und nach wurde dann über die Notfallmanager der Deutschen Bahn AG alles weitere veranlasst. Die Buchholzer Feuerwehr selbst musste zudem noch 14 weitere Unwettereinsätze abarbeiten, unter anderem in der Bendestorfer Straße und im Uhlengrund waren Keller vollgelaufen, in der Schützenstraße ein Baum umgestürzt und in der Hamburger Straße die Fahrbahn überflutet. Zudem wurden zwei Kinder aus einem stecken gebliebenen Fahrstuhl befreit und größere Mengen auslaufendes Öl aus einem Bus abgestreut.

Auch die Feuerwehr Dibbersen musste ausrücken, auf der Bundesstraße B 75 war zwischen Buchholz und Dibbersen ein Baum auf die Straße gestürzt, dieser wurde beseitigt. Einen Brandeinsatz gab es um 19.12 Uhr im Weidenring in Neu Wulmstorf, dort war ein Blitz in ein Wohngebäude eingeschlagen. Die Bewohner nahmen anschließend Brandgeruch wahr und alarmierten die Feuerwehr. Die Feuerwehren aus Neu Wulmstorf und Rübke waren schnell am Einsatzort, ein offenes Feuer war jedoch glücklicherweise nicht feststellbar.

Eine Kontrolle ergab dann auch keine Brandschäden, so dass dieser Einsatz relativ schnell beendet war. Die Feuerwehr Regesbostel rückte zudem in die Goldbeker Straße in Rahmstorf aus, hier hatte der Regen eine Straße überflutet. Wie hoch die entstandenen Schäden an Gebäuden und Fahrzeugen sind, lässt sich noch nicht beziffern.

Bericht: Matthias Köhlbrandt, KPW Harburg

Mehr zum Thema:
Webseite Feuerwehr LK Harburg

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